Spielbericht Frauen Südbadenliga vom 26.11.2022

SGMK – SG Ottersweier/Großweier: 26:29 (11:11)

Lange alles drin in der Begegnung gegen den Tabellen 2.

Denkbar schlecht war die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Ottersweier. Nahezu die Hälfte der Mannschaft kehrte gesundheitlich angeschlagen von der Auswärtsfahrt nach Dornstetten am letzten Wochenende zurück. Mit Melanie Wunsch, Kerstin Merkel und Alexandra Heider, fehlten auch noch drei im Spiel gegen die TS Ottersweier.

Das Spiel begann sehr gut für die Damen der SGMK und man legte flott mit einer 4:1 Führung (5. Min) los. Dann gestaltete sich die erste Hälfte ausgeglichen und durch zu viele liegengelassenen Torchancen ermöglichte man den Gästen wieder den Ausgleich herzustellen beim 9:9 (26. Min). Mit einem Unentschieden ging es auch in die Pause 11:11.

In der zweiten Halbzeit blieb es weiterhin ein ausgeglichenes und temporeiches Spiel auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich bis zum 24:24 (52. Min.) entscheidend abzusetzen. Größtes Manko auf Seiten der SGMK war das Nutzen der Überzahlsituationen, sowohl in Abwehr als auch in Angriff. Hätte man diese Situationen souveräner gemeistert, wäre das Spiel wohl zu diesem Zeitpunkt schon entschieden gewesen. Stattdessen kippte das Spiel nun mit 3 Toren in Folge für die Gäste vorentscheidend zum 24:27 (55.), die daraufhin den Vorsprung bis ins Ziel brachten.

Das Spiel hat gezeigt, dass man diesem Jahr jeden in der Liga schlagen könnte, leider scheitert man noch zu häufig in den entscheidenden Momenten an eigenen Fehlern.

Es spielten: Pia Heinz, Luisa Pfrommer (Tor), Saskia Kühn 8/3, Lilith Klein 6, Luisa Stahlberger 4, Annika Görtler 3, Lea Maisch 2, Alicia Spangenberg 1, Svenja Buchholz 1, Anna Klein 1, Juliane Kaul, Darlyn Kirschke und Lea-Sophie Kolles

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Bericht geschrieben von Andreas Herrmann

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 26.11.2022

Spitzenspiel gegen Schutterwald

SGMK – TuS Schutterwald: 28:28 (17:13)

Da war mal wieder richtig Stimmung unter dem Hallendach in der Spothalle Kuppenheim, während sich die SG Muggensturm/Kuppenheim und der TuS Schutterwald eine hochkarätige Partie lieferten. Unter den Augen der Ersten des SV 08 Kuppenheim war alles geboten, was ein schönes Handballspiel ausmacht, Aggressivität, Atmosphäre, Ausgelassenheit.

Niki Wagner, SG Coach: „Beide Teams boten einen sehr attraktiven Handball mit viel Tempo und Intensität. Gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter wollten wir unbedingt gewinnen, deshalb können wir mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden sein. Die Halle und unsere Fans trugen die Mannschaft. Man sah früh, dass dieses Spiel ein richtiges Brett werden würde. Deutlich merkte man in der zweiten Hälfte, dass uns das Fehlen von Lars Crocoll wehtat. Zwölf Minuten vor Schluss hatte ich das Gefühl, dass wir gewinnen würden. Schutterwald machte mit hohem körperlichem Einsatz viel Druck und ließ uns durch die doppelte Manndeckung nicht mehr zu unserem Spiel kommen. Das war Gift für meine Mannschaft, sie musste deshalb etwas Lehrgeld zahlen. Der Heber von Timo Reuter zum Torwart und die technischen Fehler danach waren extrem teuer. Zum Schluss hin zeigte meine Mannschaft Steherqualität. Es war das bisher beste Spiel der SG. Wir haben nun das nächste Brett in Herbolzheim, davor werden wir weiter an unserer Stabilität arbeiten.“

Jan Unser, SG-Rechtsaußen, 9 Tore: „Zuhause möchte man immer gewinnen, deshalb war das Unentschieden kein Punktgewinn. Bei einem Heimspiel in Kuppenheim hatte ich noch nie so eine Atmosphäre erlebt. Die Zuschauer halfen uns sehr in der Partie. Eine viertel Stunde vor Schluss hatten wir sogar die Chance, uns auf sechs Tore abzusetzen. Leider verwarfen wir danach zu viel.“

Das Spiel begann hoch intensiv mit wechselnden Führungen bis zur 24. Minute beim Stand von 13:13. Spielerisch war der SG-Handball schöner anzusehen, die Durchbrüche waren flüssig und die Abschlüsse konzentriert. Vor allem Crocoll mit überraschenden Würfen zeigte seine Klasse, wenn der SG-Angriff sich in der aggressiven Abwehr des TuS festlief. Charles und Hofmann ließen nicht locker und kurbelten das Spiel an. Die Ortenauer dagegen bauten ganz auf Körperlichkeit, es war auch effektiv und gefordert vom zahlreich angereisten Schutterwälder Fanblock. Nach der zweiten Zwei-Minutenstrafe erhielt Crocoll eine Bankpause, Dominik Ströhm ersetzte ihn und Marvin Charles wechselte auf die rechte Seite. Ströhm wurde von Wöhrle in Ringermanier gefoult, die SG war in Überzahl. Silas Hemmer war voll da und zusammen mit Charles und Unser stellte er in Angriff und Abwehr auf 17:13 (28:07). Charles fasste eine einfache Zwei-Minutenstrafe, Crocoll war wieder auf der Platte, Julian Bissinger hielt aus dem Rückraum, Auszeit für die SG (29:07). Leider gelang kein Durchbruch, es gab den direkten Freiwurf vor der Halbzeit. Crocoll führte aus und traf den Block der Schutterwälder unglücklich, die rote Karte war die Folge, Halbzeittee.

Nach der Pause wirkte die SGMK Crocoll-los sehr präsent. Angrick, Hofmann und Reuter erhöhten bis zur 35. Min auf 20:15. Der 5-Tore Vorsprung hielt bis zur 49. Minute. Die Gäste hatten jetzt auf eine Manndeckung gegen Charles und Hofmann umgestellt, was der Heim-Sieben überhaupt nicht schmeckte. Das junge Team musste sich ohne die erfahrenen Hofmann, Charles und Crocoll beweisen, der Druck der Ortenauer wurde riesig. Zweimal Herzog, Silberer und einmal Heppner glichen bis zur 56. Minute zum 26:26 aus. Der TuS war jetzt übermotoviert und dezimierte sich mit Fahner und Silberer selbst, doppelte Überzahl für die SGMK. Jan Unser nutzte diese 10 Sekunden später, aber zweimal Heuberger aus dem Rückraum führten zur ersten Führung der Gäste (58:45). Jan Unser zeigte Herz und glich aus spitzem Winkel aus auf 28:28, 30 Sekunden waren noch zu spielen. Die Abwehr der SGMK war jetzt voll da, Schutterwald verzog aus dem Rückraum, fünf Sekunden zu gehen bei Auszeit von SG-Coach Niki Wagner. Würde die SG die doppelten Punkte einsacken können? Torsteher Kiyici spielte den Ball zu Hofmann, der schießt von der Mittellinie, Wegner kann abklatschen, Unentschieden. Fans und Mannschaften benötigten viel Zeit, um nach der Aufregung gemeinsam im Foyer der Sporthalle Kuppenheim wieder von den Emotionen herunterzukommen.

SGMK:

Samuel Josenhans, Leon Gruttke, Lars Crocoll 4, Jan Unser 9, Silas Hemmer 3, Julian Bissinger, Timo Reuter 1, Marius Angrick 2, Benjamin Hofmann 4/1, Dominik Ströhm 1, Marvin Charles 4, Marc Rastätter, Darien Holler, Marcel Kiyici

TuS Schutterwald:
Rene Wöhrle, Matthias Langenbacher, Hannes Doll 1, Daniel Heppner 4, Kevin Heuberger 4, Florian Fahner 3, Patrick Wegner, Julian Seigel, Leon Sieck, Michael Herzog 9/4, Johannes Silberer 2, Pascal Fleig 4, Philipp Harter 1

Schiedsrichter:
Sandro Ullrich (SG Kappelwindeck/Steinbach)
Philipp Schaefer (BSV Phönix Sinzheim

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Bericht geschrieben von Carl Josenhans

Spielbericht Frauen Südbadenliga vom 19.11.2022

SGMK-Damen scheitern beim schweren Auswärtsspiel an der eigenen Abschlussschwäche

SG Dornstetten – SGMK: 25:15 (11:6)

Beide Teams taten sich gegen gute Abwehrreihen zu Beginn des Spiels sehr schwer und vergaben beim haftmittelfreien Spiel zusätzlich noch beste Chancen. So ergab sich ein recht torarmes, aber ausgeglichenes Spiel bis zur 16. Minute (6:5), da zogen die Gastgeberinnen unterstützt durch unausgewogene Siebenmeter- und 2-Minutenentscheidungen bis zur Pause auf 11:6 davon.

Das ganze Spiel hindurch zeigte sich das gleiche Bild, die SGMK erspielte sich beste Wurfchancen, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Zunächst konnte Dornstetten sogar auf 7 Tore zum 14:7 davonziehen (34. Min) bis die MuKu-Abwehr mehrere Ballgewinne erzielen konnte und mit schnellen Toren den Anschluss zum 15:12 herstellen konnte (41. Minute). Dann kamen die nächsten entscheidenden Szenen: Foul beim Konter der SGMK, 7-Meter Entscheidung, aber keine Zeitstrafe. Dieser wurde inklusive des Nachwurfs wieder verworfen und im Gegenzug wurden die nächsten fragwürdigen Zeitstrafen gegen die SGMK ausgesprochen. Dies nutzte Dornstetten, um sich wieder zu ordnen und wieder einen 7-Tore-Vorsprung zu erspielen, was die Vorentscheidung bedeutete.

Es spielten: Nicole Pauer (Tor), Lilith Klein 4, Saskia Kühn 2/1, Melanie Wunsch 2, Lea Maisch 2, Alexandra Heider 2, Alicia Spangenberg 1/1, Luisa Stahlberger 1, Svenja Buchholz 1, Kerstin Merkel, Annika Görtler, Darlyn Kirschke und Anna Klein.

Bericht geschrieben von Andreas Herrmann
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Spielbericht Männer Bezirksklasse vom 05.11.2022

SGMK 2 – SG Kappelwindeck/Steinbach 2: 37:27 (15:17)

Punkte 9 und 10 für die Herren 2 der SGMK 2

Auch im fünften Rundenspiel gehen beide Punkte an die Männer der SGMK 2, wodurch man die Tabellenführung in der Bezirksklasse Rastatt weiterhin innehat. In der zweiten Halbzeit brannte die Mannschaft offensiv ein regelrechtes Feuerwerk ab, was man in der jüngeren Vergangenheit wohl selten bei der SGMK 2 gesehen hat.

Nachdem der Start ins Spiel (3:1) noch wunschgemäß verlief, gelang es der Mannschaft im Anschluss leider nicht die Vorgaben der Trainer in der Abwehr umzusetzen. Man agierte zu langsam und zu passiv und die jungen Gästespieler konnten immer wieder ungehindert aus dem Rückraum zum Torerfolg kommen. Über 7:8 und 10:12 konnten sich die Gäste somit leicht absetzen. Offensiv vergab man zudem reihenweise freie Chancen oder leistete sich unnötigerweise technische Fehler. Somit ging es mit dem enttäuschenden Zwischenstand von 15:17 in die Kabinen.

Nach einer lauteren Standpauke in der Halbzeitpause begannen die Männer der SGMK 2 dann endlich mit der gewohnten kompromisslosen Abwehrarbeit, sodass sich die Gäste fortan immer wieder an der Abwehr aufreiben mussten. Leichte Ballgewinne und schnelle Tore in der ersten und zweiten Welle waren die Folge. Auch aus dem Stellungsspiel heraus gelangen nun einfache Tore. Beim 21:20 war das Spiel gedreht und spätestens beim Zwischenstand von 30:24 entschieden. Wieder einmal zeigte sich, dass insbesondere der qualitativ breite Kader der SGMK 2 die Mannschaft ausmacht, und auch vereinzelte Ausfälle problemlos kompensiert werden können.

Für die SGMK 2 spielten:

Luis Gerstner und Nico Hermann im Tor; auf dem Feld: Ricardo Hörth 8, Daniel Jung, Timo Reuter je 5, Patryk Dzierzawski 4/3, Max Lierheimer, Julius Hirth, Roman Lehmann je 3, Lukas Haas, Sebastian Kolles je 2, Robin Ziegler, Michael Freyer je 1, Tim Gruttke

Bericht geschrieben vom Paul Feyer

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Spielbericht von der Südbadenligabegegnung SG Kappelwindeck/Steinbach – SG Muggensturm/Kuppenheim

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 30.10.2022

SG Kappelwindeck/Steinbach – SGMK: 27:29 (14:14)

Muggensturm/Kuppenheim gewinnt intensives Kampfspiel

Zwei Mannschaften mit ausgeglichenem Punktekonto trafen am Sonntagabend in der Halle 2 der südbadischen Sportschule in Steinbach aufeinander. Beide Teams waren von ihren Trainern taktisch diszipliniert aufgestellt und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die SGKS zog schnell mit 4:2 in der 6. Minute davon, drei Demler Tore und eine frühe 2-Minuten-Strafe für Silas Hemmer waren der Auslöser. Dann handelten sich die Rebländer mit Schlageter eine 2-Minuten-Strafe ein, die SGMK war sofort da und ging durch zwei Charles und zwei Hofmann-Tore mit 5:6 in Führung (11. Minute). Die Gäste waren sehr präsent und willens, die Punkte mitzunehmen. Allein das viele Adrenalin verhinderte schon zu diesem Zeitpunkt, dass die Chancen effektiver genutzt wurden. Das sollte sich durch das ganze Spiel hinweg durchziehen.

Zum Halbzeitstand von 14:14 ging es deshalb immer, mit einem Unterschied von 1 bis 2 Toren, mit leichten Vorteilen für Muggensturm/Kuppenheim. Beide Trainer versuchten, mit Taktikänderungen und Wechseln ihrer Mannschaft einen Vorteil zu verschaffen. So konnte zum Beispiel nach Auszeit Sigurdsson – 30 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff – noch eine gelungene Aktion durch Schmitt zum Ausgleich führen. Bei den Mittelbadenern führten die Taktikwechsel zu Chancen auf allen Positionen. Der Ball lief angetrieben von Hofmann und Ströhm flüssig durch die Reihen, so dass die offensiven Abwehrbemühungen von Heim wiederholt ins Leere liefen.

Der Beginn der zweiten Hälfte startete das SGMK-Team mit einer noch höheren Gangart. Vor allem Lars Crocoll und Marius Angrick führten Abwehr und Angriff vorbildlich und mit höchstem Einsatz. Beide netzten drei ihrer vier Tore in der zweiten Hälfte. Immer wieder war die SGMK dadurch zwei Tore vorne (14:16; 16:18; 19:21) und auch der zur Pause eingewechselte Marcel Kiyici hielt wiederholt. Trotzdem reichte es nicht, sich abzusetzen. Im Gegenteil, beim 24:23 in der 46. Minute übernahm die SGKS das Zepter und setzte in der 47. sogar noch mit einem schönen Freien von Gemeinhardt eins drauf. Die Auszeit der SGMK brachte auf den Außen zwei Wechsel, ansonsten taktisch keine Änderung. In der Abwehr rührten Angrick und Crocoll Beton an, was Kiyici im Tor nutzte. Crocoll zweimal und Benny Hofmann vom 7-Meter-Punkt nach Foul an Angrick, drehten das Ding erneut. 10 Minuten ohne Tore der Rebländer zeigten den Verschleiß von Heim wegen des hochintensiven Spiels. Nur noch Höll aus dem Rückraum konnte den Gästen gefährlich werden. Aber ein schnelles Anspiel auf Charles und ein Gegenstoß von Josenhans stellten die Uhr auf 26:28 (58:25). Wieder kam der Anschlusstreffer von Höll auf Außen. Die offene Deckung der Gelb-Blauen erzwang die Auszeit durch den SGMK Coach Niki Wagner. Nach sicherem Spiel setzte erneut Crocoll den Schlusspunkt zum 27:29.

Niki Hofmann haderte nach dem Spiel wegen der vergebenen Chancen, sah aber auch die erneut wachsende Stabilität, Schnelligkeit und Variabilität der SGMK. „Wir sind in dieser Woche wieder einen Schritt vorangekommen, das ist die Hauptsache.“

SG Kappelwindeck/Steinbach:
Johannes Boos, Luis Materna, Stefan Schmitt 3, Simon Pfliehinger, Johannes Höll 8, Michael Kern 2, Mirco Schlageter 4, Ferdinand Forcher, Christian Gemeinhardt 4/3, Béla Raiber, Linus Demler 5, Georg Schnatterbeck 1, Jacob Kölmel, Silas Seebacher

SGMK:
Samuel Josenhans 1, Leon Gruttke 1, Lars Crocoll 4, Jan Unser 4, Silas Hemmer 1, Julian Bissinger, Marius Angrick 4, Benjamin Hofmann 5/2, Dominik Ströhm 4/1, Marvin Charles 5, Jonas Spangenberg, Darien Holler, Marcel Kiyici

Schiedsrichter:
Sven Ernst (Freiburger TS 1844)
Johannes Friedhoff (Freiburger TS 1844)

Zuschauer:
250

Bericht geschrieben von Carl Josenhans

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Spielbericht der Frauen 1 der SG Muggensturm/Kuppenheim vom Spiel in Allensbach

Starke Auswärtsleistung mit etwas dezimiertem Kader

SV Allensbach 2 – Muggensturm/Kuppenheim 29:34 (14:19)

Von Beginn an gab die starke Defensive der SGMK den nötigen Halt, um gut ins Spiel zu finden und früh in Führung zu gehen, 3:6 (10. Min). Hinter der starken Abwehrreihe agierte zum ersten Mal in dieser Saison eine gut aufgelegte Nicole Pauer, die zusammen mit Luisa Pfrommer das Torwartgespann bildete. Sowohl Tempospiel als auch Positionsangriff funktionierte bei der SGMK und die kämpferische Einstellung stimmte zu jeder Zeit. Somit wuchs der Vorsprung zeitweise bis auf 6 Tore an und brachte eine beruhigende Halbzeitführung von 14:19.

In der zweiten Hälfte probierten die Gastgeberinnen nochmals mit unterschiedlichen Abwehrformationen und Einzelmanndeckungen gegen die starken Rückraumspielerinnen der MuKu Damen, doch im Mannschaftsverbund fand man immer wieder eine sinnvolle und erfolgreiche Lösung dagegen. Zum letzten Mal auf vier Tore herankam Allensbach beim 19:23 (39. Min) Danach zog die SGMK weiter weg und beim 21:29 (47. Min) war die Vorentscheidung gefallen. Lediglich der Kräftemangel durch den etwas ausgedünnten Kader und kleineren Nachlässigkeiten konnte Allensbach noch etwas Ergebniskosmetik betreiben lassen.

Es spielten: Nicole Pauer, Luisa Pfrommer (Tor), Luisa Stahlberger 9, Saskia Kühn 8/4, Melanie Wunsch 7, Lilith Klein 6, Lea-Sophie Kolles 2, Alicia Spangenberg 1, Anna Klein 1, Svenja Buchholz und Alexandra Heider

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Bericht geschrieben von Andreas Herrmann

Spielbericht Südbadenliga Frauen vom 15.10.2022

SG Ohlsbach/Elgersweier – SGMK: 30:27 (15:12)

Auswärtsniederlage mit positiven Ansätzen 

Bei der heimstarken SG Ohlsbach/Elgersweier erwischte die SGMK einen denkbar schlechten Start und ließ zunächst viele gute Chancen liegen. Im Gegenzug musste man mehrere Konter der Gastgeberinnen hinnehmen, was zu einem schnellen deutlichen Rückstand von 8:2 (13. Min) führte. Dann endlich berappelte sich die Mannschaft, die Würfe fanden endlich den Weg ins Tor und die Abwehr stellte sich auf die Angriffsversuche der Heimmannschaft ein. Zur Halbzeit war mit 15:12 der Anschluss hergestellt. 

Die zweite Hälfte verlief ausgeglichen. Die MuKu Damen boten eine tolle kämpferische Leistung, verpassten aber in entscheidenden Momenten dem Spiel die Wende zu geben. Letztmals die Chance dazu ließ man in Überzahl in der 53. Minute beim 25:23 liegen. So fuhr man nach dem Spiel zwar ohne Punkte, aber mit dem Gefühl von 40 insgesamt guten Minuten nach Hause. 

Es spielten: Luisa Pfrommer (Tor), Lilith Klein 7, Alicia Spangenberg 5, Saskia Kühn 5/2, Kerstin Merkel 4, Juliane Kaul 3, Annika Görtler 2, Lea Maisch 1, Alexandra Heider, Svenja Buchholz, Franziska Schmidt und Lara Traue.

Bericht: Andreas Herrmann

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Spielbericht Männer Südbadenliga vom 15.10.2022

TV Oberkirch – SGMK: 25:29 (12:18)

Muggensturm/Kuppenheim auf dem richtigen Weg

Die SGMK zeigte sich an einem grauen Herbsttag in der Großmarktgemeinde Oberkirch, als geschlossenes Team im Aufwärtstrend. Das Selbstbewusstsein kehrt mehr und mehr zurück, vor allem am Anfang wollte jeder zeigen, was er draufhat. „Wir sind in der Runde angekommen“, konstatierte der Bankcoach Niki Wagner.

Die ersten 3 Minuten gehörten den Gästen, Charles und 2-Mal Josenhans stellten sofort auf 3:0. Heim hatte noch keine Geschwindigkeit aufgenommen, nur die beiden Routiniers Timo und Denis Roll hielten dagegen, es stand 2:5 in der 8 min. Marvin Charles hatte einen Sahnetag erwischt, er war schnell und eiskalt und hatte schon bis zur 17. Minute 5-Mal getroffen. Beim Stand von 6:11 nahm Oberkirch die Auszeit. Der sonst sehr starke Marc Wachsmann im Tor der Renchtäler wurde ersetzt. Timo Reuter und Darien Holler durften bei der SGMK ran, beide zeigten sich hellwach und trugen Ihren Teil zum 18:12 Halbzeitstand bei.

Der Wille der Gäste war nach der Halbzeit zurück, der TVO wollte in eigener Halle trotz des hohen Rückstandes punkten und legte alles, was da war, in die Waagschale. Das hinterließ Eindruck bei der SGMK, das Tore werfen fiel wesentlich schwerer. Nach beinahe einem Jahr Verletzungspause durfte Dominik Ströhm in der 39. Min am Siebenmeter wieder ran, noch hielt der 6 Tore Vorsprung, 17:23 der Zwischenstand. In der 45 Minute, war der TVO auf 3 Tore dran (21:24). Siefermann hatte fünf einfache Tore erzielt. Die Spannung stieg mehr und mehr, ob das Spielt gedreht werden könnte?

Die SGMK legte in dieser Phase in der Abwehr noch einen drauf. Vor allem Julian Bissinger im Tor der Mittelbadener hielt den Sieg fest. Die Schlussviertelstunde verlief sehr holprig, die Folge waren beidseitig nur noch je 4 Tore. Zählbares hatte am Ende nur die SGMK!

Die SGMK scheint zurück in der Spur zu sein; „Wir haben heute noch viel Potenzial in unseren Reihen gesehen. Das werden wir im Laufe der nächsten Wochen Stück für Stück heben“, so bilanzierte Benjamin Hofmann.

TV Oberkirch
Marc Wachsmann, Samuel Siefermann 7, Felix Brandstetter, Dennis Roll 4, Dominik Gross , Tino Birk, Christian Schlenk, Henrik Nebel, Stefan Kofler 5 , Max Schmidt 1 , Timo Roll 8/3, Alex Brandstetter

SGMK:
Dalibor Landeka, Samuel Josenhans 2, Leon Gruttke, Lars Crocoll 7, Silas Hemmer 1 , Julian Bissinger, Timo Reuter 2, Marius Angrick , Benjamin Hofmann 4/1, Dominik Ströhm 3/3, Marvin Charles 9, Marc Rastätter

Darien Holler 1, Marcel Kiyici

Schiedsrichter:
David Keßler (TuS Helmlingen)
Nick Schillinger (/ SG Köndringen/Teningen)

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Spielbericht Südbadenliga Frauen vom 02.10.2022

Rückschlag für die SGMK-Damen in Helmlingen

TuS Helmlingen – SGMK: 21:20 (10:11)

Nach dem gelungenen Auftaktsieg reiste man zuversichtlich zum Aufsteiger nach Helmlingen.

Leider konnte die Mannschaft nicht an das Spiel der Vorwoche anknüpfen. Zwar gelang es wiederum eine sehr kompakte Abwehr zu stellen und man lies nur 21 Tore zu, was bei einer normalen Angriffsleistung eigentlich zu einem Sieg reichen sollte.

Während man in der ersten Hälfte noch viele Chancen liegen gelassen hat und deshalb mit einer zu geringen Pausenführung in die Halbzeit ging, kam man in der zweiten Hälfte immer weniger zu klaren Torchancen. So verliefen auch die letzten beiden Angriffe ohne Torerfolg, in denen man sich zumindest noch einen Punkt hätte sichern können.

Es spielten: Pia Heinz, Luisa Pfrommer (Tor), Kerstin Merkel 6/2, Luisa Stahlberger 4, Saskia Kühn 3/1, Melanie Wunsch 3, Annika Görtler 2, Lea-Sophie Kolles 2, Alexandra Heider, Darlyn Kirschke, Lea Maisch, Romina Schmöckel und Laura Altmeier

Bericht geschrieben von Andreas Herrmann

Bild: SGMK

Spielbericht Südbadenliga Männer vom 01.10.2022

TV Ehingen – SGMK: 30:26 (17:11)

Verunsicherung in Muggensturm/Kuppenheim

Wieder gab es ratlose Gesichter bei der SG Muggensturm/Kuppenheim. Verdient ließen die Mittelbadener die Punkte im Hegau. Es war zu sehen, dass sich das Tabellenschlusslicht nicht zu verstecken braucht, doch es fehlen die Antworten auf die gut eingestellten Gegner für ein zählbares Ergebnis.

Der Anfang war verhalten und von Nervosität und beidseitig von den Torhütern Kiyici und Beck geprägt, so dass es zur 6. Minute erst 2:2 stand. Durch 2-Minuten-Strafen wurde die Abschlussgeschwindigkeit erhöht und so fielen bis zur 18. Min. Tore wie am Fließband. Ehingen war wegen der gut harmonierenden Mittelachse Duffner/Hosu und der geringeren Anzahl an Strafen schon 4 Tore in Front. Den Abstand konnten die Rot/Schwarzen durch einen stark aufspielenden Marvin Charles bis zur 28. Minute halten (15:11), danach war die Konzentration weg und Küchler und Schmidt stellten die Uhr auf 17:11. 20 Sekunden bis zur Halbzeit, Auszeit der Gäste und durch einen sehenswerten Spielzug verkürzt Gruttke kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 17:12. Die Vorentscheidung war gefallen, erneut fehlte der SGMK in der Abwehr Taktik, Bereitschaft und Sicherheit, um auf Augenhöhe mitzuspielen.

Der Wille der Gäste war nach der Halbzeit zurück, Jan Unser und Timo Reuter stellten den alten 4 Tore Abstand wieder her (18:14; 33. Min). In der Phase konnte nur Duffner gegen die erstarkte SGMK gegenhalten, er warf allein von der 33. bis zur 37. Minute 4 Tore. Dazwischen erhielt Küchler für ein Foul an Holler direkt die rote Karte (Schlag ins Gesicht von Darien Holler) und Holler musste im folgenden Heim Angriff wegen 3 mal 2 Minuten die Platte verlassen. Das beeindruckte die Mittelbadener merklich, Heim hatte jetzt einen 8 Tore Vorsprung beim Stand von 22:14.

Die Moral bei der SGMK stimmte, es fiel jetzt alles leichter und die Manndeckung gegen Duffner zeigte Wirkung: Geführt von Crocoll und Hofmann stand es 28:26 in der 56. Minute! Julian Bissinger hielt im Folgeangriff den Ball von Schuster spektakulär, war eine Überraschung möglich? Nein, denn Rot/Schwarz riskierte zu viel, der Rückraumwurf war leichte Beute für Beck, dann die 8. 2 min Strafe für Charles (bei 2 der Heimmannschaft), und die Hoffnung war weg.

Das schwere Auftaktprogramm verzerrt aktuell den Blick auf die wahre Stärke der SGMK. Das Trainergespann Wagner/Hofmann/Renk kann auf viel Gutes zurückgreifen, um trotz der gravierenden personellen Änderungen im Mannschaftsgefüge eine funktionierende Struktur aufzubauen.

TV Ehingen:
Daniel Beck, Maurice Hohlwegler, Bastian Dannenmayer 1, Philipp Sartena, Julian Küchler 4, Yannik Sauter 2, Sebastian Beck, Niklas Duffner 11/2, Armin Greiner, Jonas Schmidt 7, Marvin Held, Doru-Ionut Hosu 4, Jan Beising 1

SGMK:

Samuel Josenhans, Leon Gruttke 1, Lars Crocoll 4 , Jan Unser 6 , Silas Hemmer 2 , Julian Bissinger, Timo Reuter 1, Marius Angrick 3 , Benjamin Hofmann 4/1, Marvin Charles 3, Marc Rastätter, Jonas Spangenberg, Darien Holler 2, Marcel Kiyici

Schiedsrichter:

Oliver Muttach (TuS Ringsheim)

Nick Schillinger (SG Köndringen/Teningen)

Bericht geschrieben von Carl Josenhans

Bild: SGMK

Spielbericht Südbadenliga Männer vom 23.04.2022

TV Oberkirch – SGMK: 23:25 (12:15)

SGMK erobert Platz 2

Mit einem 23:25 Auswärtssieg beim, bisher in der Aufstiegsrunde ungeschlagenen TV Oberkirch, gelang den SGMK Männern der Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Bis nach dem Spiel gejubelt werden durfte, war aber ein hartes Stück Arbeit notwendig. Schon vor dem Spiel musste die SGMK eine Schrecksekunde überwinden, als Torhüter Julian Bissinger beim Warmmachen unglücklich umknickte. Da auch Dalibor Landeka mit einer Rückenverletzung passen musste, blieb Julian nur noch die Option Tapeverband und auf die Zähne beißen. Für kleinere Entlastungspausen während des Spiels, musste Torwarttrainer Torsten Renk sorgen.

Auch der Start in das Spiel lief aus SGMK Sicht denkbar schlecht, mehrere freie Würfe konnten durch den starken Oberkircher Schlussmann Marc Wachsmann entschärft werden und in der Abwehr fehlte es zu oft an Absprache und Aggressivität. Die Folge, eine komfortable 7:3 Führung für den TVO (10. Minute). Doch die SGMK steckte nicht auf. Das Mittelblockduo Darian Holler/Luca Quintieri fand immer besser ins Spiel und vorne war es Fabian Grieb, der mit 4 Treffern in 10 Minuten wesentlich an der erfolgreichen Aufholjagd beteiligt war. Bis zur Pause konnte so zunächst der Ausgleich (19. Minute) erzielt werden und anschließend eine 12:15 Pausenführung herausgeworfen werden.

In Halbzeit 2 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die SGMK zunächst immer vorlegen konnte, der TVO sich jedoch nie abschütteln ließ und in der 54. Minute sogar den Ausgleich wiederherstellen konnte. Die SGMK nutzte im Anschluss eine Überzahlsituation, um ihrerseits wieder 2 Tore vorzulegen. Dieser Vorsprung konnte mit viel Wille und mannschaftlicher Geschlossenheit über die Zeit gebracht werden.

Es spielten: Fabian Grieb (6), Marvin Charles (6), Benjamin Hofmann (5/2), Darian Holler (3), Silas Hemmer (2), Lars Crocoll (1), Jan Unser (1), Samuel Josenhans (1), Ricardo Hörth, Robin Welzer, Luca Quintieri, Leon Gruttke, Julian Bissinger, Torsten Renk

Beitragsbild: Verein

Bericht geschrieben von: Niki Wagner

Spielbericht Frauen Südbadenliga vom 26.03.2022

SGMK – TuS Ottenheim 19:38: (9:18)

Meisterschaftskandidat hatte einen zu guten Lauf

Die nächste extrem schwere Aufgabe stand mit dem Meisterschaftskandidaten Ottenheim der weiterhin sehr dezimierten Truppe der SGMK Damen ins Haus.

Ohne Druck und unterstützt im Rückraum durch die jungen Kräften Lara Traue und Darlyn Kirschke verstärkt, warf sich die Mannschaft ins Spiel gegen die Ottenheimerinnen, die in ihrer Besetzung über Jahre hinweg eingespielt sind und vor der Runde noch hochkarätig mit Alicia Burgert verstärkt wurden.

Die ersten 13 Minuten konnte das Spiel auf hohem Niveau offen gestaltet werden bis zum 5:5. Nach den ersten Zeitstrafen konnten die Gäste das erste Mal davonziehen.

Von da an fehlte bei allem Einsatzwillen der Mannschaft leider die Abstimmung bei den Nebenleuten in den neuen Besetzungen der einzelnen Positionen. Somit hatte man Probleme sich gegen die offensive Abwehrformation der Gäste durchzusetzen. Bei diesen griff von da an nun ein Rädchen in das andere und nutzen jeden Ballgewinn für schnelle Tore. Beim Halbzeitstand von 9:18 war das Spiel vorentschieden. In der zweiten Halbzeit gab es ein ähnliches Bild, aber die Mannschaft lies bis zum Ende die Köpfe nicht hängen, sondern versuchte sich weiterhin in der übriggebliebenen Besetzung einzuspielen für weitere Aufgaben.

Es spielten: Lea Kriegelstein uns Pia Heinz (Tor), Luisa Stahlberger 5, Saskia Kühn 4, Juliane Kaul 2, Alexandra Heider 2, Lilith Klein 1, Janine Pütsch 1, Svenja Buchholz 1, Laura Altmeier 1, Alicia Spangenberg 1, Lara Traue 1, Darlyn Kirschke und Julia Bessler

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 26.03.2022

HU Freiburg – SG Muggensturm/Kuppenheim: 26:35 (14:19)

Die SGMK entzaubert die HU Freiburg

Die SG Muggensturm/Kuppenheim schlägt die Handball Union Freiburg auswärts mit 26:35 (14:19). Jan Unser und Lars Crocoll werfen 8 Tore. Männer Südbaden-Liga Aufstiegsrunde: 150 Zuschauer sehen das Spiel.

Die SG Muggensturm/Kuppenheim hat vor fremden Publikum eine konzentrierte Leistung gezeigt und erntete dank der taktischen Umstellung einen nie gefährdeten Auswärtssieg.

Davon war anfänglich nichts zu sehen. Beide Teams zeigten sich bis in die Haarspitzen motiviert, spielten Ihre Angriffe auf den Punkt und ließen die Abwehrreihen als Statisten dastehen. Die SGMK spielte für ihren abwesenden Teammanager Niki Wagner leicht Corona-dezimiert. Im Mittelpunkt stand in den ersten 10 Minuten Darien Holler, der in der 5:1 Deckung immer wieder erfolglos die Lücken zulaufen wollte und präsent in der 7. Minute einen 4:2 Vorsprung der Freiburger in 30 Sekunden egalisierte (4:4). Die HU fand mit Konzepthandball den Weg zur erneuten 2-Tore Führung (7:5, 10.min.), und SGMK-Spielertrainer Benni Hofmann nahm die Auszeit. Die frühe taktische Umstellung auf 6:0 Abwehr machte sich sehr schnell bezahlt. Der Kreisläufer-Mittelblock Holler/Quintieri sorgte umsichtig für eine engmaschige Abwehr. Die Folge: in der 15. Minute sahen sich die Mittelbadener 2 Tore vorne (8:10 durch Lars Crocoll). Benni Hofmann hatte einen Sahnetag erwischt und zog sein schnelles kreatives Spiel auf, von dem vor allem der starke Lars Crocoll und der treffsichere Jan Unser profitierte. Julian Bissinger im Tor der SG schmeckte die neue Abwehrformation auch besser, er steigerte sich und parierte, was zu halten war, darunter einen 7m in der 22. Minute. Die SGMK zog vorentscheidend mit 14:19 in die Halbzeitpause.

Jetzt wollte es die HU nochmal spannend machen. Die Abwehr wurde auf der rechten Angriff Seite massiert, um Crocoll und Unser nicht mehr zum Zuge kommen zu lassen. Davon profitierte Silas Hemmer und Ricardo Hörth mit in Summe 6 Toren, die Hälfte davon als Einläufer. Auch zwei rote Karten für Holler (37. Min) und Quintieri (55. Min) konnten die Gäste nicht beeindrucken. Über 17:23 in der 38. Min. und 23:31 in der 52. Minute gelangte die SGMK zu einem ungefährdeten Sieg. Stark auch Thorsten Renk als Torwartersatz ab der 53. Minute mit einem gehaltenen 7m und zwei freien, beinahe hätte er sich noch mit einem Treffer beim „Empty Goal“ für seinen Kurzeinsatz belohnt.

„Wir haben heute eine makellose Leistung gezeigt, und besonders hat mich die Spielfreude der Mannschaft gefreut. Heute ist kein Spieler bis zum Schluss abgefallen, es hat riesig Spaß gemacht, auch dank einem fairen Gegner.“ So Benni Hofmann nach dem Spiel.

Handball Union Freiburg:
Pit Weber (5), Ruben Wolfarth (3), Marius Schneider (3), Sinan Kantar (3), Philipp Böhringer (3), Christoph Muy (2), Nino Matosic (2), David Manhold (2), Mathis Vornholt (1), Patrick Schumacher (1), Luis Moser (1), Dominik Zaum, Fabio Remensperger.

SG Muggensturm/Kuppenheim:
Jan Unser (8), Lars Crocoll (8), Darien Holler (4), Benjamin Hofmann (4), Silas Hemmer (4), Marvin Charles (3), Samuel Josenhans (2), Ricardo Hörth (2), Luca Quintieri, Fabian Grieb, Julian Bissinger.

Schiedsrichter:
Ulf Klumpp (TV Herbolzheim)
Martin Silber (TV Herbolzheim)

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 13.03.2022

SGMK – TV Oberkirch: 28:30 (16:15)

Ein Spiel auf Messers Schneide

Auswärtssieg! Auswärtssieg! Hallte es durch die Kuppenheimer Sporthalle nach Spielende. Der TV Oberkirch schlug die Mannschaft von den Trainern Wagner/Hofmann mit 28:30 und ließ sich von den mitgereisten Fans feiern. Die SGMK-Spieler standen mit hängenden Köpfen auf der Platte und verabschiedeten sich von den gut 200 Zuschauern. Wohlwollend aufgenommen hat dieses Ergebnis sicher der TuS Altenheim, der durch den eigenen Sieg in Sinzheim, nun, bei einem Spiel weniger, sieben Verlustpunkte Vorsprung hat.

Beide Mannschaften schenkten sich von Anfang an nichts. Nach dem kurzen ersten Abtasten ging es hin und her. Der SGMK gelang die erste Führung im Spiel, die postwendend durch die Gäste ausgeglichen wurde.  So ging es bis zur 9. Minute, da gelang Dennis Roll die erste Gästeführung. Aber auch diese hatte nicht lange bestand, Darien Holler sorgte für den Ausgleich. Hüben wie drüben standen mit Julian Bissinger und Henrik Nebel zwei Torhüter zwischen den Pfosten, die hielten, was es zu halten gab. Beim Stande von 11:10, zündete die SGMK den Turbo und kam binnen zwei Minuten zu einer 13:10-Führung. Eine vermeintliche sichere Führung, die bis zur Pause auf einen Vorsprung von einem Treffer schrumpfte.

Nach der Halbzeit nahm dann das Drama seinen Lauf. Nach 38 Minuten, hatte die Heimmannschaft wieder einen Vorsprung von drei Toren herausgeworfen. Diese Führung hielt bis zur 49. Minute Bestand, da gelang Stefan Kofler der erneute Ausgleich für die Gäste. Zwar warf Lars Crocoll seine Farben nochmals in Führung, jedoch zeigte die Manndeckung gegen Marvin Charles Wirkung. Plötzlich lag der TV Oberkirch mit zwei Toren in Führung. Die SGMK stemmte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Heimniederlage und kam durch Benny Hofmann nochmals auf ein Tor heran. Aber Timo Roll dämpfte wieder die Hoffnung der Gastgeber zumindest einen Punkt behalten zu können. Die SGMK zeigte Moral und wurde von der lautstarken Kulisse nach vorne getragen. Marvin Charles erzielte eineinhalb Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer, und als dann im Gegenzug der TVO mit seinem Angriff an Julian Bissinger scheiterte, wuchs die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Allerdings landete im Gegenzug der von Robin Welzer geworfene Ball am Pfosten und Timo Roll vollstreckte dann kurz danach für die Gäste zum Endstand zum 28:30.

Für die SGMK geht es am nächsten Wochenende zum Spitzenreiter nach Altenheim.

SGMK:
Julian Bissinger, Dalibor Landeka, Benjamin Hofmann (7), Lars Crocoll (5), Marvin Charles (5), Darien Holler (4), Fabian Grieb (4), Jan Unser (2), Silas Hemmer (1), Robin Welzer, Luca Quintieri, Samuel Josenhans, Ricardo Hörth,

TV Oberkirch:
Marc Wachsmann, Henrik Nebel, Samuel Siefermann (10), Stefan Kofler (8), Timo Roll (5), Felix Brandstetter (3), Dennis Roll (2), Jan Ücker (1), Max Schmidt (1), Christian Schlenk, Marc Mössner, Dominik Gross, Tomislav Barberic.

Schiedsrichter:

Thorsten Meike (SG Waldkirch/Denzlingen)

Stefan Plinz (SG Waldkirch/Denzlingen)

Zuschauer:
200

Bild: raykun

Spielbericht Frauen Südbadenliga vom 12.03.2022

Angriffszene der Damen 1 - Spielbericht Saison 2021

SGMK- HSG Mimmenhausen / Mühlhofen: 22:20 (12:9)

Verdienter Heimsieg für die SGMK-Frauen

Im ersten Spiel der Aufstiegsrunde konnten die Damen der SGMK den ersten Sieg einfahren. Die Voraussetzungen hierfür waren jedoch alles andere als gut. So musste coronabedingt unter anderem auf Trainer Andreas Herrmann verzichtet werden, wodurch auch die Spielvorbereitung nicht wie gewohnt stattfinden konnte. Vertreten wurde er von einem Trio bestehend aus Claire Wagner, Eric Stahlberger und Hannes Niethammer. Zudem waren einige Spielerinnen noch angeschlagen oder hatten bereits zuvor im Spiel der 2. Damenmannschaft mitgewirkt. Entsprechend startete man auch etwas holprig in die Begegnung und lag nach wenigen Minuten bereits mit 1:4 im Hintertreffen. Erst jetzt wurde vor allem die Abwehrarbeit noch einmal deutlich intensiviert und auch Lea Kriegelstein im Tor konnte sich nun immer wieder auszeichnen, bis beim 5:5 der Ausgleich geschafft war. Nun hatte man selbst leichte Vorteile und konnte sich zur Halbzeit beim Stand von 12:9 zumindest ein wenig absetzen, auch wenn noch deutlich zu viele Bälle im Angriff verloren gingen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war weiterhin ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich deutliche Vorteile erspielen. Auch der Vorsprung von vier Toren beim 17:13 in der 41. Minute trug nicht zur Entspannung bei, sodass die Gäste knappe fünf Minuten später wieder auf 17:16 verkürzt hatten. Dieses Spiel wiederholte sich in den folgenden Minuten, als man erst auf 21:17 davonziehen konnte, um diesen Vorsprung nur wenige Minuten später wieder bis auf ein Tor zur verspielen. In der Phase war das Angriffsspiel wiederum zu statisch und zu sorglos, wodurch man sich einige unnötige Ballverluste erlaubte. Glücklicherweise konnten die Gäste aus den sich bietenden Gelegenheiten nur bedingt Kapital schlagen, da die Abwehr und speziell Lea Kriegelstein im Tor weiterhin auf einem sehr hohen Niveau agierten und so die Bälle immer wieder zurückgewinnen konnten. In der letzten Spielminute behielt man dann die Nerven und konnte mit dem Tor zum Endstand von 22:20 den Sieg sicherstellen.

Insgesamt ein sicher hart erarbeiteter, aber nicht unverdienter Sieg. Speziell auf die gezeigte Defensivleistung kann in den nächsten Begegnungen aufgebaut werden.

Es spielten: Lea Kriegelstein (TW), Pia Heinz (TW), Lilith Klein 8/3, Janine Pütsch 6, Saskia Kühn 3, Alexandra Heider 2, Luisa Stahlberger 1, Svenja Buchholz 1, Annika Görtler 1, Alicia Spangenberg, Darlyn Kirschke, Lea-Sophie Kolles.