Einer von zwei Erste-Hilfe-Kursen für unsere TVM Trainerschaft 

Wie legt man einen Druckverband an? Wie funktioniert ein Defibrillator? Und welche Hilfsmittel haben wir eigentlich in der WEH? Dies und viele andere Fragen konnte uns der erfahrene Kursleiter Sebastian Schoch vom DRK beantworten. Informativ und mit praktischen Übungen erlebten 9 Trainer und Trainerinnen einen kurzweiligen Vormittag und erhielten zum Abschluss ihr Zertifikat als Ersthelfer. Für den zweiten Kurs am 21.05. sind noch Plätze frei. Bei Interesse gerne bei der Geschäftsstelle unter [email protected] melden. 

Marcel Kiyici komplettiert Torhütertrio

Manchmal benötigt es auch ein bisschen Glück. Glück, dass die SGMK-Verantwortlichen bei der Wahl des neuen Wohnorts von Marcel Kiyici hatten. Seit März hat es den Ehinger Torhüter nämlich nach Karlsruhe verschlagen. Auf der Suche nach einer Trainingsmöglichkeit für die Rückrunde entstand dann der Kontakt zur SGMK und ist Marcel schon seit Anfang März regelmäßiger Trainingsgast geworden.

„Menschlich hat es sofort gepasst und auch handballerisch konnte Marcel schon oft im Training sein Können unter Beweis stellen“, freut sich Niki Wagner „über eine Verstärkung, die wir zwar so nicht gesucht und dennoch gefunden haben.“ Und auch Benny Hofmann zeigt sich über diese Verpflichtung äußerst glücklich, denn „gute Torhüter gibt es nicht wie Sand am Meer. Wenn einem dann mal einer in die Arme fällt, ist das natürlich ein absoluter Glücksfall.“

Zusammen mit Julian Bissinger und Dalibor Landeka, wird Marcel in der kommenden Runde ein Torhütertrio bilden, um das man in der Liga mit Sicherheit beneidet werden wird.

Herzlich Willkommen Marcel!

Bericht: Nikki Wagner

Foto: Verein

Spielbericht Südbadenliga Männer vom 23.04.2022

TV Oberkirch – SGMK: 23:25 (12:15)

SGMK erobert Platz 2

Mit einem 23:25 Auswärtssieg beim, bisher in der Aufstiegsrunde ungeschlagenen TV Oberkirch, gelang den SGMK Männern der Sprung auf den 2. Tabellenplatz. Bis nach dem Spiel gejubelt werden durfte, war aber ein hartes Stück Arbeit notwendig. Schon vor dem Spiel musste die SGMK eine Schrecksekunde überwinden, als Torhüter Julian Bissinger beim Warmmachen unglücklich umknickte. Da auch Dalibor Landeka mit einer Rückenverletzung passen musste, blieb Julian nur noch die Option Tapeverband und auf die Zähne beißen. Für kleinere Entlastungspausen während des Spiels, musste Torwarttrainer Torsten Renk sorgen.

Auch der Start in das Spiel lief aus SGMK Sicht denkbar schlecht, mehrere freie Würfe konnten durch den starken Oberkircher Schlussmann Marc Wachsmann entschärft werden und in der Abwehr fehlte es zu oft an Absprache und Aggressivität. Die Folge, eine komfortable 7:3 Führung für den TVO (10. Minute). Doch die SGMK steckte nicht auf. Das Mittelblockduo Darian Holler/Luca Quintieri fand immer besser ins Spiel und vorne war es Fabian Grieb, der mit 4 Treffern in 10 Minuten wesentlich an der erfolgreichen Aufholjagd beteiligt war. Bis zur Pause konnte so zunächst der Ausgleich (19. Minute) erzielt werden und anschließend eine 12:15 Pausenführung herausgeworfen werden.

In Halbzeit 2 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die SGMK zunächst immer vorlegen konnte, der TVO sich jedoch nie abschütteln ließ und in der 54. Minute sogar den Ausgleich wiederherstellen konnte. Die SGMK nutzte im Anschluss eine Überzahlsituation, um ihrerseits wieder 2 Tore vorzulegen. Dieser Vorsprung konnte mit viel Wille und mannschaftlicher Geschlossenheit über die Zeit gebracht werden.

Es spielten: Fabian Grieb (6), Marvin Charles (6), Benjamin Hofmann (5/2), Darian Holler (3), Silas Hemmer (2), Lars Crocoll (1), Jan Unser (1), Samuel Josenhans (1), Ricardo Hörth, Robin Welzer, Luca Quintieri, Leon Gruttke, Julian Bissinger, Torsten Renk

Beitragsbild: Verein

Bericht geschrieben von: Niki Wagner

Spielbericht Frauen Südbadenliga vom 26.03.2022

SGMK – TuS Ottenheim 19:38: (9:18)

Meisterschaftskandidat hatte einen zu guten Lauf

Die nächste extrem schwere Aufgabe stand mit dem Meisterschaftskandidaten Ottenheim der weiterhin sehr dezimierten Truppe der SGMK Damen ins Haus.

Ohne Druck und unterstützt im Rückraum durch die jungen Kräften Lara Traue und Darlyn Kirschke verstärkt, warf sich die Mannschaft ins Spiel gegen die Ottenheimerinnen, die in ihrer Besetzung über Jahre hinweg eingespielt sind und vor der Runde noch hochkarätig mit Alicia Burgert verstärkt wurden.

Die ersten 13 Minuten konnte das Spiel auf hohem Niveau offen gestaltet werden bis zum 5:5. Nach den ersten Zeitstrafen konnten die Gäste das erste Mal davonziehen.

Von da an fehlte bei allem Einsatzwillen der Mannschaft leider die Abstimmung bei den Nebenleuten in den neuen Besetzungen der einzelnen Positionen. Somit hatte man Probleme sich gegen die offensive Abwehrformation der Gäste durchzusetzen. Bei diesen griff von da an nun ein Rädchen in das andere und nutzen jeden Ballgewinn für schnelle Tore. Beim Halbzeitstand von 9:18 war das Spiel vorentschieden. In der zweiten Halbzeit gab es ein ähnliches Bild, aber die Mannschaft lies bis zum Ende die Köpfe nicht hängen, sondern versuchte sich weiterhin in der übriggebliebenen Besetzung einzuspielen für weitere Aufgaben.

Es spielten: Lea Kriegelstein uns Pia Heinz (Tor), Luisa Stahlberger 5, Saskia Kühn 4, Juliane Kaul 2, Alexandra Heider 2, Lilith Klein 1, Janine Pütsch 1, Svenja Buchholz 1, Laura Altmeier 1, Alicia Spangenberg 1, Lara Traue 1, Darlyn Kirschke und Julia Bessler

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 26.03.2022

HU Freiburg – SG Muggensturm/Kuppenheim: 26:35 (14:19)

Die SGMK entzaubert die HU Freiburg

Die SG Muggensturm/Kuppenheim schlägt die Handball Union Freiburg auswärts mit 26:35 (14:19). Jan Unser und Lars Crocoll werfen 8 Tore. Männer Südbaden-Liga Aufstiegsrunde: 150 Zuschauer sehen das Spiel.

Die SG Muggensturm/Kuppenheim hat vor fremden Publikum eine konzentrierte Leistung gezeigt und erntete dank der taktischen Umstellung einen nie gefährdeten Auswärtssieg.

Davon war anfänglich nichts zu sehen. Beide Teams zeigten sich bis in die Haarspitzen motiviert, spielten Ihre Angriffe auf den Punkt und ließen die Abwehrreihen als Statisten dastehen. Die SGMK spielte für ihren abwesenden Teammanager Niki Wagner leicht Corona-dezimiert. Im Mittelpunkt stand in den ersten 10 Minuten Darien Holler, der in der 5:1 Deckung immer wieder erfolglos die Lücken zulaufen wollte und präsent in der 7. Minute einen 4:2 Vorsprung der Freiburger in 30 Sekunden egalisierte (4:4). Die HU fand mit Konzepthandball den Weg zur erneuten 2-Tore Führung (7:5, 10.min.), und SGMK-Spielertrainer Benni Hofmann nahm die Auszeit. Die frühe taktische Umstellung auf 6:0 Abwehr machte sich sehr schnell bezahlt. Der Kreisläufer-Mittelblock Holler/Quintieri sorgte umsichtig für eine engmaschige Abwehr. Die Folge: in der 15. Minute sahen sich die Mittelbadener 2 Tore vorne (8:10 durch Lars Crocoll). Benni Hofmann hatte einen Sahnetag erwischt und zog sein schnelles kreatives Spiel auf, von dem vor allem der starke Lars Crocoll und der treffsichere Jan Unser profitierte. Julian Bissinger im Tor der SG schmeckte die neue Abwehrformation auch besser, er steigerte sich und parierte, was zu halten war, darunter einen 7m in der 22. Minute. Die SGMK zog vorentscheidend mit 14:19 in die Halbzeitpause.

Jetzt wollte es die HU nochmal spannend machen. Die Abwehr wurde auf der rechten Angriff Seite massiert, um Crocoll und Unser nicht mehr zum Zuge kommen zu lassen. Davon profitierte Silas Hemmer und Ricardo Hörth mit in Summe 6 Toren, die Hälfte davon als Einläufer. Auch zwei rote Karten für Holler (37. Min) und Quintieri (55. Min) konnten die Gäste nicht beeindrucken. Über 17:23 in der 38. Min. und 23:31 in der 52. Minute gelangte die SGMK zu einem ungefährdeten Sieg. Stark auch Thorsten Renk als Torwartersatz ab der 53. Minute mit einem gehaltenen 7m und zwei freien, beinahe hätte er sich noch mit einem Treffer beim „Empty Goal“ für seinen Kurzeinsatz belohnt.

„Wir haben heute eine makellose Leistung gezeigt, und besonders hat mich die Spielfreude der Mannschaft gefreut. Heute ist kein Spieler bis zum Schluss abgefallen, es hat riesig Spaß gemacht, auch dank einem fairen Gegner.“ So Benni Hofmann nach dem Spiel.

Handball Union Freiburg:
Pit Weber (5), Ruben Wolfarth (3), Marius Schneider (3), Sinan Kantar (3), Philipp Böhringer (3), Christoph Muy (2), Nino Matosic (2), David Manhold (2), Mathis Vornholt (1), Patrick Schumacher (1), Luis Moser (1), Dominik Zaum, Fabio Remensperger.

SG Muggensturm/Kuppenheim:
Jan Unser (8), Lars Crocoll (8), Darien Holler (4), Benjamin Hofmann (4), Silas Hemmer (4), Marvin Charles (3), Samuel Josenhans (2), Ricardo Hörth (2), Luca Quintieri, Fabian Grieb, Julian Bissinger.

Schiedsrichter:
Ulf Klumpp (TV Herbolzheim)
Martin Silber (TV Herbolzheim)

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 13.03.2022

SGMK – TV Oberkirch: 28:30 (16:15)

Ein Spiel auf Messers Schneide

Auswärtssieg! Auswärtssieg! Hallte es durch die Kuppenheimer Sporthalle nach Spielende. Der TV Oberkirch schlug die Mannschaft von den Trainern Wagner/Hofmann mit 28:30 und ließ sich von den mitgereisten Fans feiern. Die SGMK-Spieler standen mit hängenden Köpfen auf der Platte und verabschiedeten sich von den gut 200 Zuschauern. Wohlwollend aufgenommen hat dieses Ergebnis sicher der TuS Altenheim, der durch den eigenen Sieg in Sinzheim, nun, bei einem Spiel weniger, sieben Verlustpunkte Vorsprung hat.

Beide Mannschaften schenkten sich von Anfang an nichts. Nach dem kurzen ersten Abtasten ging es hin und her. Der SGMK gelang die erste Führung im Spiel, die postwendend durch die Gäste ausgeglichen wurde.  So ging es bis zur 9. Minute, da gelang Dennis Roll die erste Gästeführung. Aber auch diese hatte nicht lange bestand, Darien Holler sorgte für den Ausgleich. Hüben wie drüben standen mit Julian Bissinger und Henrik Nebel zwei Torhüter zwischen den Pfosten, die hielten, was es zu halten gab. Beim Stande von 11:10, zündete die SGMK den Turbo und kam binnen zwei Minuten zu einer 13:10-Führung. Eine vermeintliche sichere Führung, die bis zur Pause auf einen Vorsprung von einem Treffer schrumpfte.

Nach der Halbzeit nahm dann das Drama seinen Lauf. Nach 38 Minuten, hatte die Heimmannschaft wieder einen Vorsprung von drei Toren herausgeworfen. Diese Führung hielt bis zur 49. Minute Bestand, da gelang Stefan Kofler der erneute Ausgleich für die Gäste. Zwar warf Lars Crocoll seine Farben nochmals in Führung, jedoch zeigte die Manndeckung gegen Marvin Charles Wirkung. Plötzlich lag der TV Oberkirch mit zwei Toren in Führung. Die SGMK stemmte sich mit allen Mitteln gegen die drohende Heimniederlage und kam durch Benny Hofmann nochmals auf ein Tor heran. Aber Timo Roll dämpfte wieder die Hoffnung der Gastgeber zumindest einen Punkt behalten zu können. Die SGMK zeigte Moral und wurde von der lautstarken Kulisse nach vorne getragen. Marvin Charles erzielte eineinhalb Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer, und als dann im Gegenzug der TVO mit seinem Angriff an Julian Bissinger scheiterte, wuchs die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Allerdings landete im Gegenzug der von Robin Welzer geworfene Ball am Pfosten und Timo Roll vollstreckte dann kurz danach für die Gäste zum Endstand zum 28:30.

Für die SGMK geht es am nächsten Wochenende zum Spitzenreiter nach Altenheim.

SGMK:
Julian Bissinger, Dalibor Landeka, Benjamin Hofmann (7), Lars Crocoll (5), Marvin Charles (5), Darien Holler (4), Fabian Grieb (4), Jan Unser (2), Silas Hemmer (1), Robin Welzer, Luca Quintieri, Samuel Josenhans, Ricardo Hörth,

TV Oberkirch:
Marc Wachsmann, Henrik Nebel, Samuel Siefermann (10), Stefan Kofler (8), Timo Roll (5), Felix Brandstetter (3), Dennis Roll (2), Jan Ücker (1), Max Schmidt (1), Christian Schlenk, Marc Mössner, Dominik Gross, Tomislav Barberic.

Schiedsrichter:

Thorsten Meike (SG Waldkirch/Denzlingen)

Stefan Plinz (SG Waldkirch/Denzlingen)

Zuschauer:
200

Bild: raykun

Spielbericht Frauen Südbadenliga vom 12.03.2022

Angriffszene der Damen 1 - Spielbericht Saison 2021

SGMK- HSG Mimmenhausen / Mühlhofen: 22:20 (12:9)

Verdienter Heimsieg für die SGMK-Frauen

Im ersten Spiel der Aufstiegsrunde konnten die Damen der SGMK den ersten Sieg einfahren. Die Voraussetzungen hierfür waren jedoch alles andere als gut. So musste coronabedingt unter anderem auf Trainer Andreas Herrmann verzichtet werden, wodurch auch die Spielvorbereitung nicht wie gewohnt stattfinden konnte. Vertreten wurde er von einem Trio bestehend aus Claire Wagner, Eric Stahlberger und Hannes Niethammer. Zudem waren einige Spielerinnen noch angeschlagen oder hatten bereits zuvor im Spiel der 2. Damenmannschaft mitgewirkt. Entsprechend startete man auch etwas holprig in die Begegnung und lag nach wenigen Minuten bereits mit 1:4 im Hintertreffen. Erst jetzt wurde vor allem die Abwehrarbeit noch einmal deutlich intensiviert und auch Lea Kriegelstein im Tor konnte sich nun immer wieder auszeichnen, bis beim 5:5 der Ausgleich geschafft war. Nun hatte man selbst leichte Vorteile und konnte sich zur Halbzeit beim Stand von 12:9 zumindest ein wenig absetzen, auch wenn noch deutlich zu viele Bälle im Angriff verloren gingen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war weiterhin ausgeglichen und keine der beiden Mannschaften konnte sich deutliche Vorteile erspielen. Auch der Vorsprung von vier Toren beim 17:13 in der 41. Minute trug nicht zur Entspannung bei, sodass die Gäste knappe fünf Minuten später wieder auf 17:16 verkürzt hatten. Dieses Spiel wiederholte sich in den folgenden Minuten, als man erst auf 21:17 davonziehen konnte, um diesen Vorsprung nur wenige Minuten später wieder bis auf ein Tor zur verspielen. In der Phase war das Angriffsspiel wiederum zu statisch und zu sorglos, wodurch man sich einige unnötige Ballverluste erlaubte. Glücklicherweise konnten die Gäste aus den sich bietenden Gelegenheiten nur bedingt Kapital schlagen, da die Abwehr und speziell Lea Kriegelstein im Tor weiterhin auf einem sehr hohen Niveau agierten und so die Bälle immer wieder zurückgewinnen konnten. In der letzten Spielminute behielt man dann die Nerven und konnte mit dem Tor zum Endstand von 22:20 den Sieg sicherstellen.

Insgesamt ein sicher hart erarbeiteter, aber nicht unverdienter Sieg. Speziell auf die gezeigte Defensivleistung kann in den nächsten Begegnungen aufgebaut werden.

Es spielten: Lea Kriegelstein (TW), Pia Heinz (TW), Lilith Klein 8/3, Janine Pütsch 6, Saskia Kühn 3, Alexandra Heider 2, Luisa Stahlberger 1, Svenja Buchholz 1, Annika Görtler 1, Alicia Spangenberg, Darlyn Kirschke, Lea-Sophie Kolles.

Spielbericht Südbadenliga Männer vom 13.02.2022

TVS 1907 Baden-Baden 2 – SGMK 32:39 (20:22)


Nach Pflicht folgt Vorfreude auf die Kür

Schwer fiel den Handballfans an diesem schönen Sonntagnachmittag der Weg in die Rheintalhalle in Sandweier. So fand das Spiel zwischen der Reserve des TVS 1907 Baden-Baden gegen die SGMK vor kleiner Kulisse statt. Doch die Anhänger aus Muggensturm und Kuppenheim waren klar in der Überzahl.

Schwer tat sich in der ersten Halbzeit auch das Team um Niki Wagner und Benny Hofmann, obwohl das Spiel reine Formsache war. Die SGMK war bereits sicher in der Aufstiegsrunde. Die Abwehr­leistung reichte zunächst nicht aus, um sich merklich abzusetzen. Bis zum Halbzeitstand von 20 : 22 lieferten sich die beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch.

Wie verwandelt kam die SGMK aus der Kabine. Durch eine konzentrierte Abwehrleistung und einen wahren Torreigen von Lars Crocoll, Leon Gruttke, Benny Hofmann und einem überragender Fabian Grieb baute das Team innerhalb von nicht einmal sieben Minuten den Vorsprung auf acht Tore aus – die Vorentscheidung für einen verdienten 32:39 Auswärtserfolg.

Die SGMK schließt die Vorrunde mit dem zweiten Tabellenplatz ab – punktgleich mit Helmlingen, die beim direkten Vergleich die Nase vorn hatten. Außerdem ziehen aus der Gruppe Nord der BSV Phönix Sinzheim und die SG Kappelwindeck/Steinbach in die Aufstiegsrunde ein.

Drei Wochen bleiben nun, um sich von der anstrengenden Vorrunde zu erholen und sich auf die Herausforderungen der Aufstiegsrunde vorzubereiten. Dort warten ab dem ersten Märzwochenende mit Altenheim, Herbolzheim, der Handball Union Freiburg und Oberkirch die vier Bestplatzierten aus der Gruppe Süd.

„Die nächsten 8 Spiele sind allesamt Endspiele“, so Niki Wagner. Dessen ist sich auch das Team bewusst und fiebert hochmotiviert den nächsten Aufgaben entgegen.

Ein besonderes Dankeschön gilt all den treuen Fans für die tolle Unterstützung in der Vorrunde. Und natürlich brennen die Spieler darauf, auch in der Aufstiegsrunde ihre Zuschauer mit gutem Handball zu begeistern. Auf ein spannendes Finish!

Es spielten:

D. Landeka, L. Gruttke (4), L. Quintieri, L. Crocoll (6), J. Unser (4), Silas Hemmer (4), J. Bissinger, F. Grieb (13), B. Hofmann (3/2), R. Welzer (1), M. Charles (1), M. Rastätter, T. Reuter (3)

Spielbericht Südbadenliga Frauen vom 05.02.2022

Angriffszene der Damen 1 - Spielbericht Saison 2021

SG Dornstetten – SGMK 29:25: (12:9)

In zehn Minuten den Favoriten enteilen lassen

Pünktlich zum Spiel gegen die SGMK, war die wohl stärkste Rückraumreihe der Südbadenliga aus Dornstetten nach Verletzungspause wieder komplett aufgelaufen. Dennoch schaffte es die SGMK, mit leidenschaftlichem Abwehrspiel das Positionsangriffsspiel der Gastgeberinnen nicht vollends zur Entfaltung kommen zu lassen.

Zunächst erwischte man den besseren Start mit 1:4 (6. Min). Bis zum 8:8 (24. Min) entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem die Abwehrreihen dominierten. Dann kamen die Minuten vor und nach der Pause die den Unterschied machten. Während Dornstetten nahezu jeden Ballverlust der MuKu-Damen in Tempospiel und einfache Tore ummünzte, schaffte man es im Angriff nicht mehr die Durchschlagskraft zu entwickeln. So kam man auch nicht mehr in das Positionsabwehrspiel. So ging es über den 12:9 Halbzeitstand zum 18:12 (37. Min). Fortan war das Spiel wieder absolut ausgeglichen, aber die Konter der Gegner erstickten immer wieder die Hoffnung sich für die kämpferische Leistung noch mit Punkten zu belohnen. Auf der guten Abwehrleistung in diesem Spiel kann auch in der Endrunde aufgebaut werden.

Es spielten: Lea Kriegelstein und Nicole Pauer (Tor), Luisa Stahlberger 8, Saskia Kühn 5/1, Anna Klein 4, Janine Pütsch 3, Svenja Buchholz 2/1, Annika Görtler 1, Alexandra Heider 1, Darlyn Kirschke, Juliane Kaul und Laura Altmeier

Bild: raykun

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 30.01.2022

Freudenkreis der Mannschaft

SG Kappelwindeck/Steinbach – SGMK: 28:34 (15:16)

Derbysieg in Steinbach

Am dritten Spieltag im neuen Jahr gab es Hochspannung für die Herren I der SGMK. Nach der Qualifikation für die Aufstiegsrunde war klar, dass die Punkte gegen die SGSK mitgenommen werden und deshalb ein Sieg Pflicht war. „Der Matchplan ist voll aufgegangen“, meinte SG Trainer Niki Wagner. „Auch wenn wir sehr geduldig abgewartet haben, bis unsere Chance kam.“

Die Konsequenz, das schnelle Spiel der Kappeler einzubremsen, sollte sich über das ganze Spiel ausbezahlen. Denn sogar in der Unterzahl war die SGMK immer in der Lage, ein Tor zu erzielen, so das 1:0 durch Benny Hofmann in der 3. Min per 7-m. Aber auch der breite Kader der SGSK war jederzeit torgefährlich. So verlief das Spiel völlig ausgeglichen bis in die 25 min. (12:12), als nach einer 2-min Strafe gegen Silas Hemmer, die SGMK eine Auszeit nahm, um die Unterzahl vorzubereiten. Die verlässliche Flügelzange Unser/Hemmer hatte bis dahin schon siebenmal getroffen. Jetzt war der Charles-Ersatz Grieb an der Reihe, der in den folgenden beiden Minuten 2-mal traf und die Uhr auf 13:15 stellte. Steinbach schloss bis zur Pause auf 15:16 an, aber das Ausrufezeichen der Gäste war Gift für das Selbstvertrauen von der Heimmannschaft.

Auch nach der Pause zeigten sich die Gäste diszipliniert, die Abwehr stand noch sicherer durch einen sehr stark haltenden Julian Bissinger. In der 34. dann ein schön herausgespieltes Ablegen von Crocoll auf Unser, ein 15:19 leuchtete auf der Anzeigentafel. Jetzt musste die SGSK sich aufbäumen, um die Gäste nicht davon ziehen zu lassen. Trotz Toren von Schmitt, Keller und Schreck wurde der Rückstand nicht geringer (18:22, 40 min.). Gästetrainer Sigurdsson nahm die Auszeit, ließ erneut offensiver decken. Die SGMK zeigte keine Unsicherheiten und nutzte die sich bietenden Räume mit zweimal Grieb, Unser und Hemmer zum Zwischenstand von 20:26 (45. Min.). Jetzt verlor die SG Kappelwindeck/Steinbach mehr und mehr die Lust am Kampf und ermöglichte der SGMK, bis zur 52. Min bis auf 22:31 davon zu ziehen. Die SGMK spielte wie aus einem Guss und in der Abwehr, um den Mittelblock Holler/Hemmer, wurden die Bälle gesichert. Das Trainerpaar Wagner/Hofmann wechselt nun munter durch, jeder Akteur bekam seinen Einsatz. Auch eine Manndeckung konnte das Ergebnis nicht mehr wesentlich korrigieren, die SGMK ging als verdienter Sieger vom Platz.

Benny Hofmann war nach dem Spiel erleichtert: „Taktisch eine blitzsaubere Leistung. Auch unter Druck sieht man, dass sich die tolle Stimmung in der Spielart und im Ergebnis ablesen lässt. Und mit den beiden 100% Schützen Unser und Hemmer haben wir eine Bank auf Außen.“

SG Kappelwindeck/Steinbach:
Jan Keller 6, Stefan Schmitt 4, Simon Pfliehinger 3, Tim Schreck 4, Johannes Höll 4, Michael Kern, Fabian Braun 2/1, Ferdinand Forcher, Daniel Leppert, Stefan Meßmer, Christian Gemeinhardt 3/1, Mirco Schlageter 2, Luis Materna

SGMK:
Julian Bissinger, Torsten Renk, Samuel Josenhans 1, Luca Quintieri, Lars Crocoll 3, Jan Unser 7, Ricardo Hörth 1, Silas Hemmer 8, Fabian Grieb 5, Benjamin Hofmann 4/2, Robin Welzer 1, Marvin Charles 1, Marc Rastätter, Darien Holler 3

Schiedsrichter:
Martin Silber (TV Herbolzheim)
Ulf Klumpp (TV Herbolzheim)

Bild: Handball-media

Spielbericht Südbadenliga Frauen vom 22.01.2022

Phönix Sinzheim – SGMK:  25:31 (14:12)

Als Team Tabellenplatz 3 erkämpft

Das Derby gegen Sinzheim ähnelte stark dem Vorspiel. Man stellt die bessere Mannschaft mit den besseren Spielanlagen, macht es sich selbst schwer durch zu viele Fehlwürfe in der ersten Halbzeit und kann sich dann erst im zweiten Durchgang absetzen und das Spiel noch souverän gewinnen.

Zu Spielbeginn funktionierte das Angriffsspiel gleich ziemlich gut und auch die Abwehr stand stabil und stellte den Angriff von Sinzheim von Anfang an vor Probleme. Die Gastgeber stellten ihre Abwehr recht früh auf eine Einzelmanndeckung gegen Luisa Stahlberger um, die dadurch entstehenden Räume kamen dem schnellen Angriffsspiel der SGMK aber noch entgegen. Leider ließ man in dieser Phase zu viele freie Chancen liegen, um sich hier schon absetzen zu können. Mehrere individuelle Aktionen von Sinzheim, die im 1 gegen 1 nicht optimal verteidigt wurden, brachte Sinzheim sogar eine Halbzeitführung ein (14:12).

Mit viel Kampfgeist und den unterschiedlichen Stärken der einzelnen Spielerinnen die die MuKu-Damen in die Waagschale warfen, schaffte man es ab der 37. Minute (19:16) das Spiel nun endlich wieder zu bestimmen und stellte schnell den Ausgleich zum 20:20 her. Beim 24:24 (49. Min) war dann auch der Bann gebrochen und man enteilte Sinzheim durch eine konsequente Chancenverwertung und eine sehr kompakt agierende Abwehr.

Man hätte es sich sicherlich auch leichter machen können beim Auswärtssieg. Positiv war auf jeden Fall, dass das ganze Team seinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beigetragen hat und die unterschiedlichsten Angriffsformationen miteinander funktioniert haben.

Das Team: Nicole Pauer und Pia Heinz (Tor), Luisa Stahlberger 7, Janine Pütsch 7, Lilith Klein 6/2, Anna Klein 3, Saskia Kühn 3/1, Svenja Buchholz 2, Juliane Kaul 1, Annika Görtler 1, Julia Bessler 1, Alicia Spangenberg, Alexandra Heider, Darlyn Kirschke und Laura Altmeier

Bild: raykun

Spielbericht Südbadenliga Handball Frauen vom 16.01.2022

Angriffszene der Damen 1 - Spielbericht Saison 2021

SGMK – Friesenheim 25:21: (12:09)

Wichtiger Sieg gegen unangenehmen Gegner

Durch die Auswärtsniederlage zum Auftakt der Runde in Friesenheim, war man gewarnt, dass man sich gegen den Tabellenletzten sehr schwertun kann. Wieder ging es nun nach der Corona bedingten längeren Winterpause als erstes Gegen die Gäste aus Friesenheim.

Die SGMK-Damen gingen sehr konzentriert ins Spiel und stellten die Gäste mit einer kompakten Abwehr von Beginn an vor Probleme zu einem Torerfolg zu kommen. So zogen die MuKu-Damen schnell auf 4:1 (6. Min) weg. Dieser Abstand von 2 bis 3 Toren vergrößerte sich aber nicht mehr bis zu Pause, da es versäumt wurde aus der guten Abwehr heraus mehr Kapital aus dem Angriff zu schlagen.

Nach dem Seitenwechsel zwang man die Gäste weiterhin immer wieder in ein passives Spiel, fortan münzte die SGMK diese Ballgewinne aber auch in Tore um und schaffte nun auch im Positionsangriff die Gästeabwehr spielerisch zu überwinden und zu freien Torchancen zu gelangen. So setzen sich due MuKu Damen schnell auf ein vorentscheidendes 19:11 (40. Min) ab. Dies bot die Möglichkeit noch verschiedene spielerische Optionen auszuprobieren, was die Gäste aus Friesenheim nutzen um Ergebniskosmetik zu betreiben.

Der Sieg stellt einen sehr wichtigen Schritt dar, um sich einen Platz in der oberen Hälfte der Tabelle zu sichern für die bald anstehende Endrunde. Das ganze Team war am Sieg gegen Friesenheim beteiligt, auch wenn es schwer war gegen die unangenehme Spielweise der Gäste zu glänzen.

Erfreulich war auch das Comeback vom Alexandra Heider, die nach mehrjähriger Pause wieder zum Team gestoßen ist.

Es spielten: Lea Kriegelstein und Pia Heinz (Tor), Claire Wagner 7/3, Lilith Klein 5, Janine Pütsch 4, Luisa Stahlberger 3, Anna Klein 2, Annika Görtler 2/1, Julia Bessler 1, Svenja Buchholz 1, Juliane Kaul, Saskia Kühn und Alexandra Heider

Bild: raykun

Spielbericht der Handball Männer

SGMK steht mit leeren Händen da

BSV Phönix Sinzheim – SGMK: 26:24 (16:12)

Eine vermeidbare Niederlage musste die SGMK im Derby gegen Sinzheim einstecken und verabschiedet sich damit vorerst aus dem Meisterschaftskampf.

Bis zum 5:7 in der 12. Minute sah es noch so aus, als hätten die Gäste aus Muggensturm und Kuppenheim die Partie im Griff. Drei Zeitstrafen in kürzester Zeit brachten die Gastgeber aber zurück ins Spiel und spätestens ab dem 12:10 (20. Minute) war Sinzheim tonangebend. Die SGMK ließ in dieser Phase reihenweise gute Möglichkeiten im Angriff aus und in der Abwehr jegliche Aggressivität vermissen. Sinzheim nutzte seine Chancen konsequent und wurde mit einer komfortablen 24:17 Führung (46. Minute) belohnt.

Jetzt konnte die SGMK den Schalter doch noch umlegen und mit einer fulminanten Aufholjagd bis auf 24:23 herankommen. Sogar die Chance zum Unentschieden bestand, wurde aber durch einen technischen Fehler zunichte gemacht. Sinzheim erhöhte zum 25:23 und die Messe war gelesen.

Im Kampf um die vorderen Plätze wird sich die SGMK jetzt erstmal hintenanstellen und auf Patzer der Konkurrenz hoffen müssen.

Es spielten: Landeka, Bissinger 1, Josenhans 1, Luca Quintieri, Crocoll 4, Unser 4, Hörth, Hemmer 2, Grieb 1, Hofmann 3/2, Welzer, Charles 4, Reuter, Holler 4

Bild: raykun

Zeit für einen Rückblick

Jahresrückblick der Handball Männer 1

Wieder einmal ruht der Ball in Südbadens Sporthallen, Zeit um die knapp erste Saisonhälfte der 1. Herren Revue passieren zu lassen.

Nach einer erneut abgebrochenen Saison 2020/21 und einer schier unendlich langen Zeit ohne den geliebten Ball, durften wir im Juni 2021 die Vorbereitungen auf die Saison 2021/22 aufnehmen. Gestartet waren wir mit einem 18-Mann starken Kader und wer zu Beginn noch gedacht hatte, dass dieser Kader immer wieder zu schweren Entscheidungen für das Trainerteam sorgen sollte, wurde bald eines Besseren belehrt, denn zu keinem einzigen Spiel der bisherigen Runde konnten wir aus dem Vollen schöpfen.

Den Beginn dieser schier endlosen Serie von Ausfällen, machte das letzte Vorbereitungsspiel gegen Sandweier. 45-Minuten machte die SGMK ein super Spiel und lag gegen den derzeit dritten der BWOL lediglich mit einem Tor zurück. Dann reichten zwei Minuten, um die Mannschaft in einen Schockzustand zu versetzen. Denn die beiden linken Rückraumspieler Marvin Charles und Fabian Grieb verletzten sich und sollten die nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Auch die jungen Mark Rastetter, Lukas Haas und Luis Gerstner, die eigentlich den Kader in der Breite verstärken sollten, mussten berufsbedingt für diese Runde passen.

Als Ersatz für die ersten Spiele wurde der junge Dominik Ströhm auserkoren und dieser sollte seine Sache ausgezeichnet machen. So konnte das erste Auswärtsspiel in Meißenheim erfolgreich gestaltet werden. Es folgten drei Derbys zu Hause, die so zum einen nicht erwartet werden konnten und zum anderen in der SGMK-Geschichte seinesgleichen suchen. Den Beginn dieser Erfolgsserie machte ein 32:23 Kantersieg gegen den Rivalen aus Sinzheim um Ex-Trainer Kalman Fenyö. Auch der TVS Baden-Baden Sandweier 2 musste sich 39:26 und letztendlich chancenlos geschlagen geben, bevor in den ersten 30-Minuten des dritten Derbys der bisherige Saisonhöhepunkt erreicht war und die SG Kappelwindeck/Steinbach bis zur Pause mit 17:7 dominiert wurde. Standing Ovations zur Halbzeitpause, ob es das in Muggensturm schon einmal gab… Bester Mann an diesem Tag: Domi Ströhm, der auch zur tragischen Hauptfigur werden sollte und sich in der 40. Minute das Kreuzband riss. Saison aus!

Auch diesen Schock verdaute unsere Mannschaft und gewann das nächste Auswärtsspiel beim TuS Ottenheim.

Doch jede Serie hat einmal ein Ende und so mussten wir uns gegen den TuS Helmlingen knapp geschlagen geben. Zwar konnten Marvin Charles und Fabian Grieb mittlerweile wieder eingesetzt werden, waren mit Sicherheit aber noch nicht im vollen Besitz ihres Leistungsvermögens. Zudem musste für diese Partie auch noch Jan Unser krankheitsbedingt passen. Am Ende des Tages wohl ein Ausfall zu viel, gegen einen so starken Gegner.

Nach zwei umkämpften Spielen, einem Sieg und einer Niederlage, gegen den HGW Hofweier, sollte es wieder gegen Helmlingen zum Showdown um die Tabellenspitze kommen und ein weiteres Mal musste die SGMK den Ausfall eines Leistungsträgers wegstecken, denn Lars Crocoll konnte krankheitsbedingt nicht auflaufen.  Nach fulminantem Start und einer 7:15 Führung schwanden die Kräfte und Helmlingen konnte in Folge sogar die Führung übernehmen. Wieder einmal bewies die SGMK aber Moral und drehte das Spiel. Eine unglückliche 7-m Entscheidung in letzter Sekunde brachte den Helmlingern allerdings dann doch noch ein Unentschieden.

Zum Abschluss, vor der erneuten Coronapause, konnte ein souveräner Heimsieg gegen den TuS Ottenheim eingefahren werden und so steht die Mannschaft zu Weihnachten auf dem 2. Platz der Südbadenliga Gruppe Nord, punktgleich mit dem TuS Helmlingen, der sich die letzten Punkte des Jahres gegen den HGW Hofweier am grünen Tisch „erkämpfte“.

Bild:raykun

Spielbericht Männer Südbadenliga vom 27.11.2021

SGMK – TuS Ottenheim: 33:29 (15:14)

Ottenheim macht es der SGMK schwer

Nach zuletzt zwei sieglosen Spielen der SGMK mit einer Niederlage gegen den HGW Hofweier und einem Unentschieden gegen den TuS Helmlingen, sollte gegen den TuS Ottenheim wieder ein Erfolgserlebnis her. Doch der TuS Ottenheim hatte da was dagegen. Die Gästespieler wehrten sich vehement und machten den Hausherren das Leben äußerst schwer. Gerade in den ersten zehn Minuten bissen sich die SGMK-Angreifer an der kompromisslosen Abwehr des TuS die Zähne aus. Routinier David Fritsch, Felix Gäßler und Bastian Thielecke ließen keinen Millimeter Platz, immer wieder wurden die Hausherren gebremst. So war es auch nicht großartig verwunderlich, dass die SGMK nach 10 Minuten einem vier Tore Rückstand nachlaufen musste, 4:8 leuchtete es von der Anzeigetafel. Nachdem die SGMK eine Zeitstrafe gegen Kreisläufer Darien Holler nahezu unbeschadet überstanden hatte, legten die MuKu-Spieler einen furiosen Zwischenspurt hin und machten aus dem 4:8 binnen drei Minuten ein 8:8. Ottenheim zeigte sich aber nicht wirklich beeindruckt und legte 20 Sekunden nach dem Ausgleich durch Vincent Funk nach. So wechselte die Führung bis zur Halbzeit hin und her. Letztlich war es Benny Hofmann mit einem Siebenmeter vorbehalten, die Führung für die SGMK zur Pause sicherzustellen. Mit einem 15:14 wechselte man die Seiten.

Nach dem Pausentee war es wiederum Benny Hofmann per Siebenmeter, der die erste Führung der SGMK mit zwei Toren erzielen konnte. Doch auch dadurch ließ sich Ottenheim nicht beeindrucken und drehte seinerseits den Spieß wieder um. Jacob Funk brachte seine Farben nach 35 Minuten letztmalig in Führung. Danach schaffte die SGMK durch 2x Robin Welzer, 2x Jan Unser, Fabian Grieb und Darien Holler einen 6:0-Lauf. Innerhalb von fünf Minuten wurde aus einem 17:18 für die Gäste ein 23:18 für die Gastgeber. Dieser Lauf zeigte sichtlich Wirkung beim TuS Ottenheim. Zehn Minuten vor dem Ende führte die SG mit sechs Toren Vorsprung, das Spiel war entschieden. So endete das Spiel nach 60 Minuten mit einem 33:29-Sieg für die SGMK.

Für die SGMK folgen nun drei Auswärtsspiele hintereinander. Auf dem Plan stehen die Begegnungen bei der SG Kappelwindeck/Steinbach, danach geht’s zum TVS Baden-Baden. Nach der Weihnachtspause steht noch das Spiel bei Phönix Sinzheim an, bevor am 22.01.2023 das Spiel gegen den HTV Meißenheim den Abschluss der Vorrunden bedeutet.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Corona-Teststation Muggensturm für die spontane Bereitschaft in der Wolf-Eberstein-Halle Schnelltests anzubieten. Damit haben sie es uns und den Zuschauerinnen und Zuschauern einfacher gemacht. Danke!

SGMK:
Dalibor Landeka (Tor), Julian Bissinger (Tor), Samuel Josenhans 2, Leon Gruttke 1/1, Jan Unser 4, Ricardo Hörth 1, Silas Hemmer 1, Fabian Grieb 4, Benjamin Hofmann 10/6, Robin Welzer 2, Marvin Charles 3, Timo Reuter 1, Darien Holler 4

TuS Ottenheim:
Justin Lir (Tor), Florian Langenbach (Tor), Lukas Bing 1, Gabriel Kaufmann 2, Max Mattes 3, Paul Frenk, Johannes Weide 1, Vincent Funk 3, Jacob Funk 3, Bastian Thielecke, Manuel Schnurr 1, Yannick Métier, Nils Schneckenburger 1, Felix Gäßler 9, David Fritsch 5/2

Zeitstrafen:

SGMK:
Darien Holler (10:40)

Ottenheim:
Nils Schneckenburger (30:00), Jacob Funk (40:39), Bastian Thielecke (47:14), Paul Frenk (50:53)

Schiedsrichter:

David Keßler (TuS Helmlingen)

Markus Schemel (TuS Helmlingen)

Zuschauer:
150

Bild: raykun